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Einige Gedanken zu…: “West Side Story” (2021)

Eigentlich halte ich mich für recht gut informiert, wenn es um Themen geht, die mich interessieren. Dazu gehören natürlich vor allem Serien und Filme. Dass Steven Spielberg das Musical “West Side Story” neu verfilmt hat, ist aber irgendwie recht lang an mir vorbeigegangen. Erfahren habe ich davon erst, als Schauspielerin Rita Moreno in einem Interview dazu befragt wurde. Da war der Film schon längst gedreht. Im Dezember 2021 kam er in die Kinos, inzwischen kann man ihn auch streamen. Und genau das habe ich neulich getan. Einige Gedanken dazu.

  • Ich war überrascht, dass der Film in derselben Zeit spielt wie das Musical bzw. die erste Verfilmung, also Ende der 1950er bzw. Anfang der 1960er Jahre. Irgendwie hatte ich gedacht, Steven Spielberg würde ihn in die Neuzeit verlagern. Die Themen, die der Film adressiert, wie Rassismus, Polizeiwillkür, Ganggewalt in sozialen Brennpunkten und Gentrifizierung, sind zwar heute noch relevant, aber doch irgendwie anders. Mehr Bezug zur Gegenwart hätte ich interessanter gefunden.
  • Was aber auf jeden Fall zeitlos ist: Die Musik. Ich habe das Musical in der Schulzeit kennengelernt und habe mich damals in die Musik verliebt. Überwiegend kenne ich die Texte heute noch und kann mitsingen – was ich auch getan habe. Einer der Vorteile am Streaming. (Auch wenn ich das Kinoerlebnis in den vergangenen zwei Jahren wirklich sehr vermisst habe.)
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Neuigkeiten zu “Rosalie & Co.”: Ein Adventskalender zum Abschied

Als Bloggerin habe ich im Laufe der Jahres einiges ausprobiert, Webseiten und Blogs eingerichtet und auch wieder geschlossen. Eine Blogidee, der ich sehr lange treu geblieben bin, habe ich seit 2010 vor allem durch den Blog Rosalie & Co. verwirklicht: Über queere Frauen und Frauenfiguren in den Medien zu schreiben.

Layout von “Rosalie & Co.” im Frühjahr 2012

Das werde ich auch weiterhin tun, aber nicht mehr bei Rosalie & Co. Schon seit einigen Jahren habe ich dort nicht mehr regelmäßig Beiträge veröffentlicht, einen großen Teil der Inhalte jedoch vorerst online gelassen. Da diese aber inzwischen überwiegend veraltet sind, werde ich den Blog zum Jahresende endgültig schließen.

Zum Abschied habe ich aber noch einmal eine Tradition wiederbelebt, die in den letzten Jahren etwas eingeschlafen war: Den Adventskalender.

Mehr Infos zur Schließung von Rosalie & Co. gibt es hier:

Auf Wiedersehen, “Rosalie & Co.”

Den Beitrag zum Kalender bei Rosalie & Co. findet ihr hier:

Der “Rosalie & Co.”-Adventskalender 2021

Direkt zum Kalender geht es hier:

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“Always the hours”

“To look life in the face. Always to look life in the face and to know it for what it is. At last to know it. To love it for what it is, and then, to put it away. […]

Always the years between us. Always the years. Always the love. Always the hours.”

Eine meiner Lieblingsfilmszenen ist die Schlusssequenz von “The Hours“. Es ist zwar eigentlich ein trauriges Ende ist, aber trotzdem ein stimmiger Abschluss für den Film und das Voice-over von Nicole Kidman als Virginia Woolf, unterlegt mit dem wunderschönen Soundtrack von Philip Glass, bewegt mich immer wieder.

Nicole Kidman hat für den Film übrigens einen Oscar gewonnen. Sehr verdient. Noch schöner wäre es gewesen, wenn auch Meryl Streep und Julianne Moore ihn bekommen hätten, denn auch diese beiden sind in dem Film großartig.

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Blogbeiträge 2017 und 2018 – Best of

Ich habe in den vergangenen Jahren zwar nicht so viel geschrieben, wie ich es mir gewünscht hätte, aber der ein oder andere Blogbeitrag ist doch entstanden. Allerdings sind die meisten davon nicht hier, sondern in meinem Blog Seriennotizen veröffentlicht.

Hier ist eine Auswahl:

Natürlich gibt es auf Seriennotizen noch weitere Beiträge – schaut doch einfach mal vorbei.

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Filmtipp: “La La Land”

Seit gestern läuft der Film “La La Land” in den deutschen Kinos – ein wunderschöner Film, der zum Träumen einlädt, mit einer großartigen Emma Stone.

(Bild: Studiocanal)
Emma Stone und Ryan Gosling singen und tanzen sich durch Hollywood in “La La Land”
(Bild: Studiocanal)

Ich weiß nicht mehr, wann ich mich zum letzten Mal so schnell so sehr in einen Film verliebt habe wie in La La Land. Schon die schwungvolle Anfangssequenz hat mir ein unwillkürliches Lächeln ins Gesicht gezaubert, das während des gesamten Films fast durchgängig geblieben ist und auch jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, während im Hintergrund der Soundtrack zum Film läuft, wieder da ist.

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Sonntagsmusik: “Only Time”, Enya

Heute vor 15 Jahren wurde die Welt von den verheerenden Terroranschlägen in den USA erschüttert. Knapp 3000 Menschen verloren damals ihr Leben, über 6000 wurden verletzt. Noch heute leiden viele Menschen unter den Folgeschäden.

Kaum ein Lied wird wohl so sehr mit dem 11. September 2001 verbunden wie Enyas “Only Time”. Warum wird u.a. hier erklärt.

9/11/2001. Never forget.