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Auch in diesem Jahr habe ich wieder einen virtuellen Adventskalender zusammengestellt. Zu finden ist er in meinem Blog Rosalie & Co.:

The Rosalie & Co. Advent Calendar 2016

Viel Spaß beim Türchenöffnen!

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#ComingOutDay: Ellen Morgans Coming-out in der Fernsehserie „Ellen“ (Video)

Aus Anlass des internationalen Coming-out-Tags, der jedes Jahr am 11. Oktober begangen wird, habe ich mir heute Morgen Gedanken über Coming-out-Szenen in Fernsehserien gemacht und welche für mich persönlich eigentlich die wichtigste war. Die Antwort war sehr schnell klar: Ellen Morgans Coming-out in der Fernsehserie Ellen.

In der Folge The Puppy Episode aus dem Jahr 1997 verliebt sich Ellen Morgan, gespielt von Ellen DeGeneres, in Susan (Laura Dern). Nachdem sie sich selbst und auch Susan gegenüber zunächst vehement abstreitet, lesbisch zu sein, gesteht sie es sich im Gespräch mit ihrer Therapeutin (Oprah Winfrey) schließlich doch ein. Als sie sich auch vor Susan outet, geschieht Ellen ein kleines Missgeschick:

Das Coming-out von Ellen Morgan war bahnbrechend. Nie zuvor hatte sich die Hauptfigur einer amerikanischen Sitcom als homosexuell geoutet. Vielen lesbischen, schwulen und bisexuellen Menschen in den USA gab die Puppy Episode, die zu einer der meistgesehenen Sendungen in der Geschichte des amerikanischen Fernsehens wurde, nicht nur einen Anlass, sondern auch den Mut, sich ebenfalls bei ihren Familien und Freunden zu outen. Für mich persönlich war Ellens Coming-out der Anstoß, mich mit meinen eigenen Gefühlen für Frauen auseinanderzusetzen, was schließlich einige Monate später zu meinem eigenen Coming-out führte.

Darstellerin Ellen DeGeneres wurde der Entschluss, nicht nur ihre Figur, sondern auch sich selbst in diesem Zusammenhang als lesbisch zu outen, jedoch fast zum Verhängnis: Nachdem Ellen nach nur einer weiteren Staffel abgesetzt wurde, hatte sie einige Jahre lang Schwierigkeiten, in Hollywood wieder Fuß zu fassen. Zum Glück ist es ihr gelungen. Ellen ist heute eine der beliebtesten Fernsehpersönlichkeiten der USA – und dabei out and proud.

Gibt es Coming-out-Szenen, die für euch eine ähnliche Bedeutung haben? Oder die ihr aus anderen Gründen besonders toll findet? Dann teilt sie gern in den Kommentaren.

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Die 100 großartigsten Fernsehsendungen aller Zeiten. Oder auch nicht.

Die Zeitschrift „Rolling Stone“ wollte eine Liste mit den 100 großartigsten Fernsehsendungen aller Zeiten erstellen und befragte dafür eine Gruppe von Leuten, die sich damit – vermeintlich – auskennen. Das Ergebnis lässt allerdings so einige Fragen offen. Was genau ist es eigentlich, das eine Sendung großartig macht? Und gibt es gutes Fernsehen tatsächlich nur in den USA?

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Vor einigen Tagen hat die Zeitschrift Rolling Stone eine Liste der „100 Greatest TV Shows of All Time“ veröffentlicht, also der 100 großartigsten Fernsehsendungen aller Zeiten. Nun lässt sich über diese Art von Listen ja immer vortrefflich streiten, insbesondere wenn nicht klar ist, wonach sich überhaupt beurteilt, was eine Sendung großartig macht. Ich zum Beispiel kann mit der Serie Breaking Bad nichts anfangen und habe Mitte der ersten Staffel entnervt aufgegeben. Mir ist jedoch bewusst, dass viele Leute sehr begeistert von dieser Serie sind, sonst hätte sie wohl auch nicht so viele Preise eingeheimst und wäre nicht auf Platz 3 der Rolling Stone-Liste gelandet. Laut Rolling Stone wurden für die Liste Expertinnen und Experten nach ihrer Meinung gefragt: „actors, writers, producers, critics, showrunners“. Nach welchen Kriterien die Befragten ihr Votum abgegeben haben, schreibt Rolling Stone allerdings leider nicht und auch nicht, wie vielfältig die Gruppe der Befragten besetzt war.

Was sich jedoch vermuten lässt: Dass der überwiegende Teil der Gruppe aus US-Amerikanerinnen und -Amerikanern bestand. Anders kann ich mir kaum erklären, wie amerikanisch die Liste ist. Die aufgeführten Serien sind entweder in den USA produziert worden oder aber zumindest englischsprachig und deshalb in den USA bekannt. Fremdsprachige Serien sind Fehlanzeige. Dabei können auch andere Länder gute Serien produzieren, wie sich gerade in den letzten Jahren am Erfolg der sogenannten Nordic Noir-Serien aus Skandinavien zeigt. Beispielsweise hat mich selten eine Serie so begeistert wie die dänische Produktion Borgen, die meiner Ansicht nach auf einer Liste der großartigsten Serien aller Zeiten definitv einen Platz verdient gehabt hätte, ebenso übrigens wie die deutsche Serie Berlin Berlin, die an Originalität und Kreativität deutlich mehr zu bieten hatte als so manche US-Serie auf der Liste.

Leider sind internationale Serien häufig nur in Form von Remakes im amerikanischen Fernsehen zu sehen, wie beispielsweise Homeland (89), das auf der israelischen Serie Hatufim basiert. Der ein oder andere Blick über den Tellerrand ab und zu könnte sicherlich nicht schaden.

Auch ansonsten weicht die Meinung der befragten Expertinnen und Experten an vielen Stellen von meiner eigenen ab. Von den Sendungen, die in den Top 10 gelandet sind, gehört keine einzige zu meinen persönlichen Favoriten. Von denen finden sich ohnehin nur wenige, aber immerhin doch die ein oder andere auf der Liste wieder. Dazu gehören Orange Is the New Black (37), Buffy the Vampire Slayer (38) und Battlestar Galactica (45). Ziemlich erstaunt war ich, dass es die Golden Girls nur auf Platz 98 geschafft haben. Die Sitcom aus den 1980er Jahren um die Mitbewohnerinnen Dorothy, Rose, Blanche und Dorothys Mutter Sophia war ihrer Zeit so sehr voraus, dass einige der Themen, die adressiert wurden, noch heute aktuell sind. Unter anderem setzte die Serie gleich mehrfach ein deutliches Zeichen für die Akzeptanz von Homosexualität und gegen Vorurteile und Diskriminierung.

Aber immerhin ist Golden Girls überhaupt auf der Liste, während einige aus meiner Sicht ebenfalls sehr großartige Serien leider nicht dabei sind. Neben den oben schon erwähnten internationalen Produktionen Borgen und Berlin Berlin vermisse ich auch einige US- bzw. englischsprachige Serien, wie beispielsweise Cagney & Lacey, die allein deshalb bahnbrechend war, weil in ihr als einer der ersten Serien Frauen im Berufsleben im Mittelpunkt standen, noch dazu in der Männerdomäne Polizei. Außerdem hätte ich gern The Good Wife und Call the Midwife auf der Liste gesehen.

Auch wenn es im Ergebnis also nicht wirklich die 100 großartigsten Fernsehsendungen aller Zeiten sind, kann es für Serienfans dennoch unterhaltsam sein, sich durch die Liste zu scrollen: Die Rolling Stone-Redaktion hat sich nämlich die Mühe gemacht, zu jeder Sendung nicht nur einen kurzen Text zu schreiben, sondern auch einen passenden YouTube-Clip herauszusuchen.

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Ich habe diese Woche bei Rosalie & Co. gleich zwei neue Beiträge veröffentlicht:

Frauenliebende Frauen bei den Emmys 2016: Und Hollywood bewegt sich doch
Frauen, die Frauen lieben, sei es als Figur oder im realen Leben – bei den Emmys 2016 waren lesbische, bisexuelle, queere Frauen und Frauenfiguren bemerkenswert präsent.

Abschied von „AfterEllen“: Das Ende einer Ära
Was das Aus des Onlineportals „AfterEllen“ für die lesbische Community, aber auch für mich selbst als Leserin und als Bloggerin bedeutet.

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Sonntagsmusik: „Only Time“, Enya

Heute vor 15 Jahren wurde die Welt von den verheerenden Terroranschlägen in den USA erschüttert. Knapp 3000 Menschen verloren damals ihr Leben, über 6000 wurden verletzt. Noch heute leiden viele Menschen unter den Folgeschäden.

Kaum ein Lied wird wohl so sehr mit dem 11. September 2001 verbunden wie Enyas „Only Time“. Warum wird u.a. hier erklärt.

9/11/2001. Never forget.

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Filmtipp: „Auf das Leben“

In der Tragikomödie „Auf das Leben“ mit Hannelore Elsner und Max Riemelt geht es um die ungewöhnliche Freundschaft einer Holocaust-Überlebenden, die noch immer von den Schatten der Vergangenheit heimgesucht wird, mit einem jungen Mann, den ein Schicksalsschlag aus der Bahn geworfen hat. Sehenswert!

Eine ungewöhnliche Freundschaft: Ruth (Hannelore Elsner) und Jonas (Max Riemelt) (Bild: ZDF/Julia Terjung)

Die ehemalige Kabarettsängerin Ruth (Hannelore Elsner), die ihre Familie im Holocaust verloren hat, betreibt in Berlin eine kleine Musikinstrumentenwerkstatt. Als Wohnung und Werkstatt zwangsgeräumt werden und sie in eine kleine Seniorenwohnung umgesiedelt wird, verliert sie jeglichen Lebensmut. In dieser Situation begegnet sie Jonas (Max Riemelt), der sie an eine frühere Liebe erinnert. Jonas steht ebenfalls an einem Wendepunkt in seinem Leben: Er hat seine Freundin Emily (Aylin Tezel) und seine Heimatstadt verlassen, als sich bei ihm die ersten Anzeichen einer schweren Krankheit zeigten. Nun haust er in einem Kleinbus und schlägt sich mit Gelegenheitsjobs durch. Zwischen Ruth und Jonas entwickelt sich bald eine tiefe Verbundenheit und beide bemühen sich, dem jeweils anderen wieder auf die Beine zu helfen und ihm die Lust am Leben zurückzugeben.

Ich habe Auf das Leben im vergangenen Jahr in der Reihe Lola @ Berlinale gesehen und war begeistert und bewegt, auch wegen des sehr persönlichen Hintergrundes des Films. Produzentin Alice Brauner, die bei der Vorführung im Rahmen der Berlinale anwesend war, hat Auf das Leben ihrer Mutter gewidmet, aus deren Kindheitserinnerungen Teile der Geschichte von Ruth stammen. Um diese zu erzählen, wechselt der Film zwischen verschiedenen zeitlichen Ebenen, die geschickt miteinander verzahnt werden: Während Ruth und Jonas sich im Berlin der Gegenwart begegnen, ist in Rückblenden die junge Ruth (Sharon Brauner) zu sehen, die in den 1970er Jahren dem Filmemacher Viktor (ebenfalls Max Riemelt) von ihrer Kindheit in Polen und ihrer traumatischen Flucht vor den Nazis berichtet. Ein weiteres wichtiges Element des Films bilden die jiddischen Lieder, die Ruth in einem Nachtclub für ihr Publikum und für Viktor singt und die später der älteren Ruth helfen, ins Leben zurückzufinden. Die Musik und eine gehörige Prise Humor lockern den Film immer wieder auf und tragen zu dem trotz der eher düsteren Thematik insgesamt positiven und optimistischen Grundton des Films bei.

Auf das Leben läuft am Freitag, dem 5. August 2016, um 22:30 Uhr im ZDF.

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31 Film- und Serientipps in 31 Tagen oder: Wie ich die Freude am Bloggen wiederfand

Vor einem Monat, am 10. Juni 2016, hatte ich eine spontane Idee.

Es war der Tag der Eröffnung der Euro 2016 und ich war bereits latent genervt, dass es schon im Vorfeld in den Medien kaum ein anderes Thema gab als Männerfußball. Aus Erfahrung wusste ich, dass es so weitergehen würde. Wie immer würde sich auch das Fernsehprogramm unterordnen und uns vor allem mit Wiederholungen „beglücken“, weil sich kaum ein Sender traut, gegen eine Fußballübertragung anzusenden. Eine Alternative musste her, irgendetwas, um mich abzulenken.

Alternativprogramm zu „König Fußball“

Mir fiel ein, dass ich vor vier Jahren, während der Euro 2012, auf meinem Blog Rosalie & Co. einen Beitrag mit Filmtipps veröffentlicht hatte, die zwar hauptsächlich für regnerische Sonntage gedacht waren, sich aber durchaus auch als Programmalternative für Fußballmuffel eigneten. Vielleicht sollte ich so etwas einfach noch mal machen? Dieses Mal erweitert um Serien und ausgedehnt auf die gesamten 31 Tage der EM?

Gedacht, getan. Eine entsprechende Liste hatte ich erstaunlich schnell zusammengestellt, auch für das Verfassen des ersten Filmtipps brauchte ich nicht lang. Ich entschied mich, die Beiträge jeweils sowohl auf Facebook als auch auf Tumblr zu veröffentlichen. Das würde mir die Gelegenheit geben, meinen Tumblr-Account endlich mit Inhalten zu füllen und die Features dieses sozialen Netzwerks, das ich erst Anfang des Jahres ein wenig für mich entdeckt habe, auszuprobieren. Bei Facebook hoffte ich, über das Posten mit verschiedenen Hashtags und zu verschiedenen Zeiten ein wenig mehr über die zu erzielenden Reichweiten zu lernen. (31 Beiträge später bin ich leider immer noch nicht wirklich schlauer – der Facebook-Algorithmus, das ewige Mysterium.)

Vom 10. Juni bis zum 10. Juli 2016 schrieb und veröffentlichte ich insgesamt 31 Film- und Serientipps. Und ehrlich gesagt bin ich jetzt ein bisschen stolz auf mich, dass ich das durchgezogen habe. Denn wie immer, wenn meine Spontaneität mal die Oberhand gewinnt und ich etwas anfange, ohne lange nachzudenken, haderte ich zwischendurch mit meinem Vorhaben: Ist das nicht zu viel Aufwand? Wen interessiert denn das? Will das überhaupt jemand lesen?

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Der Aufwand hat sich gelohnt

Im Nachhinein kann ich sagen: Ja, es war aufwendig, aber deutlich weniger als ich befürchtet hatte. Zudem hatte der Aufwand des Schreibens einen Nebeneffekt, mit dem ich nicht gerechnet hatte: Ich wurde schneller im Verfassen von Beiträgen. Dass ich bisher vergleichsweise langsam geschrieben und sehr lange für einen Blogbeitrag gebraucht habe, hat mich schon eine ganze Weile genervt und auch meine Freude am Bloggen getrübt. Dadurch, dass ich in den vergangenen Wochen fast täglich geschrieben habe, bin ich ingesamt nicht nur routinierter, sondern auch lockerer geworden und großzügiger mir selbst gegenüber. Es muss nicht mehr jede Formulierung in meinen Augen perfekt sein, sondern es darf auch mal etwas ein wenig gestelzt oder schräg klingen.

Und auch meine anderen Zweifel konnte ich in den letzten Wochen über Bord werfen, nämlich ob meine Beiträge überhaupt jemanden interessieren. Zum einen, weil ich durch entsprechendes Feedback weiß, dass die Beiträge gelesen wurden. Zum anderen habe ich erkannt, dass etwas anderes für mich viel wichtiger war: Nämlich dass ich Lust hatte, über diese Filme und Serien zu schreiben, und zwar unabhängig davon, ob es sonst noch jemanden interessiert.

Spannende Erkenntnisse

Es hat mir Spaß gemacht, ein wenig zu recherchieren, Trailer rauszusuchen oder in die ein oder andere Serie oder den ein oder anderen Film noch mal reinzuschauen. Dabei habe ich einige spannende Entdeckungen gemacht, also Details im Hinblick auf die jeweiligen Serien und Filme bzw. ihre Verbindungen untereinander, die mir entweder nicht bekannt waren oder an die ich mich erst während des Vorbereitens der Beiträge wieder erinnerte. Zum Beispiel:

  • Dass in der Serie Being Erica sowohl Anna Silk aus Lost Girl als auch Tatiana Maslany aus Orphan Black Gastrollen hatten, war mir insbesondere deshalb präsent, weil ich Being Erica erst Anfang des Jahres noch einmal gesehen hatte. Dass aber Erin Karpluk, die Hauptdarstellerin von Being Erica, eine Mini-Rolle in Battlestar Galactica hatte, erkannte ich erst, als ich die entsprechende Folge kürzlich noch einmal gesehen habe.
  • Bei meiner Recherche zu Club der Teufelinnen wurde mir plötzlich wieder bewusst, dass Lea DeLaria alias „Big Boo“ aus Orange Is the New Black in dem Film mitspielt. Sie darf in einem Lesben-Club Goldie Hawn anbaggern.
  • Und es gibt noch weitere Überschneidungen zwischen einzelnen Filmen und Serien: Maria Doyle Kennedy alias „Mrs. S“ aus Orphan Black hat eine Gastrolle in einer Folge von Call the Midwife. Ksenia Solo alias „Kenzi“ aus Lost Girl ist gleich in mehreren Folgen der dritten Staffel von Orphan Black dabei. Caroline Peters, Hauptdarstellerin von Mord mit Aussicht, spielt auch in dem Film Schöne Frauen mit. Und auch Julianne Moore ist gleich zweimal auf der Liste dabei: Sie spielt sowohl in Still Alice als auch in The Hours mit.

Und noch etwas ist mir aufgefallen: Das in sehr vielen der von mir vorgeschlagenen Filmen und Serien queere Frauenfiguren bzw. Liebesgeschichten zwischen Frauen vorkommen. Das wurde deutlich, als ich für Rosalie & Co. eine entsprechende Übersicht zusammenstellte. Es hat mich überrascht, denn anders als bei meinem Blogbeitrag von vor vier Jahren, für den ich gezielt „lesbische“ Inhalte ausgesucht hatte, hatte ich mir selbst diese Vorgabe diesmal nicht gemacht, sondern mir nur überlegt, dass es eine Mischung aus aktuellen Filmen bzw. Serien, die mich erst kürzlich beeindruckt hatten, und einigen meiner „all-time favorites“ sein sollte, und zwar völlig unabhängig vom Inhalt. Mir zeigt das, wie wichtig für mich anscheinend die Vielfalt der Figuren und der Aspekt der Repräsentation bei der Bewertung eines Films oder einer Serie ist, und zwar stärker, als mir dies bisher bewusst war.

Die Freude am Bloggen

In der Überschrift zu diesem Blogbeitrag habe ich geschrieben, dass ich durch das Veröffentlichen der Film- und Serientipps in den vergangenen Wochen die Freude am Bloggen wiedergefunden habe, denn so ist es. Ich habe das Bloggen eine Zeit lang als Pflicht gesehen, die ich mir zwar selbst auferlegt hatte, die mich aber dennoch einengte. Meine Ansprüche an mich selbst haben mich blockiert und mir die Lockerheit genommen. Diese letzten Wochen haben mir vor Augen geführt, warum ich eigentlich mal mit dem Bloggen angefangen habe: Weil ich es liebe, mich mit Filmen und Serien zu beschäftigen und darüber zu schreiben.

Ich hoffe, dass ich mir diese Erkenntnis, die Lockerheit und den Spaß jetzt erst einmal für eine Weile bewahren kann. Aber selbst wenn sie mir wieder abhanden kommen sollten, brauche ich mir keine Sorgen zu machen. Denn spätestens in zwei Jahren werde ich mir ja wieder Gedanken machen müssen, wie ich vier Wochen Fußball-WM überstehe.

Eine Übersicht aller Film- und Serientipps, die ich in den vergangenen Wochen veröffentlicht habe, mit den entsprechenden Links zu den jeweiligen Beiträgen bei Tumblr findet sich hier: Film- und Serientipps (Sommer 2016)