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31 Film- und Serientipps in 31 Tagen oder: Wie ich die Freude am Bloggen wiederfand

Vor einem Monat, am 10. Juni 2016, hatte ich eine spontane Idee.

Es war der Tag der Eröffnung der Euro 2016 und ich war bereits latent genervt, dass es schon im Vorfeld in den Medien kaum ein anderes Thema gab als Männerfußball. Aus Erfahrung wusste ich, dass es so weitergehen würde. Wie immer würde sich auch das Fernsehprogramm unterordnen und uns vor allem mit Wiederholungen “beglücken”, weil sich kaum ein Sender traut, gegen eine Fußballübertragung anzusenden. Eine Alternative musste her, irgendetwas, um mich abzulenken.

Alternativprogramm zu “König Fußball”

Mir fiel ein, dass ich vor vier Jahren, während der Euro 2012, auf meinem Blog Rosalie & Co. einen Beitrag mit Filmtipps veröffentlicht hatte, die zwar hauptsächlich für regnerische Sonntage gedacht waren, sich aber durchaus auch als Programmalternative für Fußballmuffel eigneten. Vielleicht sollte ich so etwas einfach noch mal machen? Dieses Mal erweitert um Serien und ausgedehnt auf die gesamten 31 Tage der EM?

Gedacht, getan. Eine entsprechende Liste hatte ich erstaunlich schnell zusammengestellt, auch für das Verfassen des ersten Filmtipps brauchte ich nicht lang. Ich entschied mich, die Beiträge jeweils sowohl auf Facebook als auch auf Tumblr zu veröffentlichen. Das würde mir die Gelegenheit geben, meinen Tumblr-Account endlich mit Inhalten zu füllen und die Features dieses sozialen Netzwerks, das ich erst Anfang des Jahres ein wenig für mich entdeckt habe, auszuprobieren. Bei Facebook hoffte ich, über das Posten mit verschiedenen Hashtags und zu verschiedenen Zeiten ein wenig mehr über die zu erzielenden Reichweiten zu lernen. (31 Beiträge später bin ich leider immer noch nicht wirklich schlauer – der Facebook-Algorithmus, das ewige Mysterium.)

Vom 10. Juni bis zum 10. Juli 2016 schrieb und veröffentlichte ich insgesamt 31 Film- und Serientipps. Und ehrlich gesagt bin ich jetzt ein bisschen stolz auf mich, dass ich das durchgezogen habe. Denn wie immer, wenn meine Spontaneität mal die Oberhand gewinnt und ich etwas anfange, ohne lange nachzudenken, haderte ich zwischendurch mit meinem Vorhaben: Ist das nicht zu viel Aufwand? Wen interessiert denn das? Will das überhaupt jemand lesen?

Tipps_Cloud_2_small

Der Aufwand hat sich gelohnt

Im Nachhinein kann ich sagen: Ja, es war aufwendig, aber deutlich weniger als ich befürchtet hatte.

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Film- und Serientipps als Alternative zu “König Fußball”

Heute beginnt ja bekanntlich die Fußball-EM in Frankreich. Während die einen es kaum erwarten können, sind andere schon jetzt genervt.

Für alle, die keine Lust haben, in den nächsten Wochen nur Männerfußball zu gucken, habe ich ein paar Tipps für Filme und Serien zusammengestellt, die man stattdessen gucken könnte. Die Tipps werde ich regelmäßig auf Facebook und Tumblr veröffentlichen und außerdem nach und nach auch hier im Blog bündeln.

Allen Fußballbegeisterten wünsche ich in den nächsten Wochen viel Spaß, allen Fußballmuffeln drücke ich die Daumen, dass sie die Zeit bis zum 10. Juli 2016 gut überstehen.

Screenshot_Filmtipps

Update:

Die Liste aller bisherigen Tipps mit Links zu den entsprechenden Beiträgen auf Tumblr ist jetzt hier veröffentlicht: Film- und Serientipps (Sommer 2016). Welche Filme und Serien auf der Liste stehen, lässt sich u.a. anhand der Schlagwörter zu diesem Beitrag ersehen.

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#ThrowbackThursday: Am Set von “Hand aufs Herz”

Eingangshalle Pestalozzi

Vor einigen Tagen hörte ich morgens den Song Stay the Night von James Blunt im Radio und musste lächeln. Er erinnerte mich nämlich daran, dass ich auf den Tag genau fünf Jahre zuvor am Set der Serie war, deren Titellied Stay the Night ist: Hand aufs Herz.

Für diejenigen, die die Serie nicht kennen: Hand aufs Herz ist eine deutsche Telenovela, die von Oktober 2010 bis September 2011 auf SAT.1 lief. Ich hatte im Frühjahr 2011 begonnen, auf meinem Blog Rosalie & Co. über die Serie zu schreiben, genauer gesagt über die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen den beiden Figuren Jenny und Emma. Im Juni steckte ich mittendrin in einem regelrechten “Jemma”-Hype. Die Romanze von Jenny und Emma, zwei Schülerinnen der fiktiven Pestalozzischule, an der Hand aufs Herz spielt, verzauberte nicht nur zahlreiche Fans in Deutschland, sondern hatte vor allem via YouTube Anhängerinnen und Anhänger in der ganzen Welt gefunden. Auch ich fand “Jemma” super – finde ich übrigens immer noch – und freute mich, mit meinen Blogposts auf Deutsch und auf Englisch etwas zur Fan-Community beitragen zu können. Und natürlich sagte ich sofort begeistert zu, als ich die Gelegenheit bekam, das Set der Serie im brandenburgischen Strausberg zu besuchen und die beiden Jemma-Darstellerinnen Lucy Scherer (Jenny) und Kasia Borek (Emma) sowie Writer-Producer Petra Bodenbach zu interviewen.

Der Besuch am Set von Hand aufs Herz war eines der spannendsten Erlebnisse meiner bisherigen Bloggerinnentätigkeit. Als eingefleischter Serienfan war es großartig für mich, mal einen Blick hinter die Kulissen einer Serienproduktion werfen zu können. Wegen der Interviews war ich zwar ziemlich nervös, weil ich wusste, dass sie viel Aufmerksamkeit bekommen würden und dass ich, wenn ich es irgendwie verbockte, nicht nur vielleicht nie wieder so eine Chance bekommen würde, sondern auch eine äußerst leidenschaftliche Fan-Community auf der ganzen Welt gegen mich aufbringen könnte. Sie liefen dann aber so gut, dass ich meine Gesprächspartnerinnen hinterher vor Erleichterung, aber auch wegen der vielen tollen Dinge, die sie gesagt haben, am liebsten abgeknutscht hätte. (Ich habe mich natürlich beherrscht. ;-))

Das Ergebnis ist bei Rosalie & Co. veröffentlicht:

Leider wurde die Serie wenige Wochen nach meinem Set-Besuch abgesetzt. Dennoch wird Hand aufs Herz und werden alle Beteiligten, insbesondere natürlich “Jemma” und alle, denen wir diese tolle Geschichte zu verdanken haben, einen besonderen Platz in meinem Serienfan- und Medienbloggerinnenherzen haben.

Das Foto oben zeigt übrigens die Eingangshalle der Pestalozzischule. Hier sind noch ein paar weitere Bilder vom Set:

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Sonntagsmusik: “For Good” (aus WICKED the Musical), Kristin Chenowth & Idina Menzel

Als ich vor einigen Jahren Urlaub in New York machte, bekam ich von mehreren Seiten die Empfehlung, ich solle das Musical Wicked am Broadway sehen. Ich bin der Empfehlung gefolgt und war restlos begeistert. Wicked gehört seitdem neben Rent zu meinen Lieblingsmusicals.

Als Wicked 2003 erstmals am Broadway aufgeführt wurde, wurden die Hauptrollen Glinda und Elphaba von Kristin Chenoweth und Idina Menzel gespielt. Die beiden Sängerinnen und Schauspielerinnen haben das wunderschöne Duett For Good jetzt noch einmal neu aufgenommen.

Mehr Infos über “WICKED the Musical” gibt es übrigens auf der offiziellen Webseite. Und wer mal in New York ist und Lust auf Musical hat, dem kann ich “Wicked” wärmstens ans Herz legen.

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TV-Tipp: “Brief an mein Leben”

Morgen Abend zeigt das ZDF den Film “Brief an mein Leben”, der nach Motiven des gleichnamigen Buchs von Miriam Meckel entstand. Marie Bäumer spielt darin die Wissenschaftlerin Toni, die nach einem Burnout ihr bisheriges Leben auf den Prüfstand stellen und neu bewerten muss.

Überfliegerin Toni (Marie Bäumer) ist völlig am Ende (Bild: ZDF/Conny Klein)

Überfliegerin Toni (Marie Bäumer) ist völlig am Ende (Bild: ZDF/Conny Klein)

Nach einem Zusammenbruch findet sich die erfolgsverwöhnte Ozeanographie-Professorin Toni in einer Klinik für psychische Krankheiten wieder. Die Diagnose: Burnout. Doch gegen dieses Wort sträubt sie sich zunächst ebenso wie gegen das Reglement in der Klinik. Auch mit ihren Mitpatientinnen und -patienten kann Toni nicht viel anfangen. Morgendliche Einstimmung, Teamübungen im Klettergarten, Yoga – Kopfmensch Toni ist skeptisch, ob ihr das alles wirklich dabei helfen kann, gesund zu werden. Nur langsam gelingt es ihr, sich auf die Therapie und die Erinnerungen, die in diesem Zusammenhang in ihr hochkommen, einzulassen und den Ursachen für ihren Zusammenbruch auf den Grund zu gehen. Sukzessive vollzieht sie den Weg nach, der in den Burnout geführt hat: Wie sie, die Überfliegerin, versucht, ihre Karriere und ihre Beziehung zu Freundin Maria unter einen Hut zu bringen. Wie die schwere Erkrankung ihrer Mutter, zu der sie kein einfaches Verhältnis hat, dazu führt, dass sie immer mehr an ihre Grenzen stößt und ihr nach und nach die Kontrolle über ihr vollgepacktes Leben entgleitet. Und wie sie die Warnsignale ihres Körpers so lange ignoriert, bis dieser schließlich die Notbremse zieht.

Brief an mein Leben basiert auf dem gleichnamigen Buch von Miriam Meckel, in dem diese ihren eigenen Burnout verarbeitet hat. Drehbuchautorin Laila Stieler hat sich jedoch an vielen Stellen von der Vorlage gelöst, insbesondere auch, was die Figuren angeht. Toni und Maria sind nicht Miriam Meckel und Anne Will, was für manche Zuschauerinnen und Zuschauer vielleicht ein wenig enttäuschend ist, für den Film jedoch von Vorteil. Die Liebesgeschichte von Toni und Maria kann so völlig frei und eigenständig erzählt werden und nimmt im Film auch deutlich mehr Raum ein als im Buch.

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