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Serientipp: “Jane the Virgin”

Eine Serie, die mich im vergangenen Jahr positiv überrascht hat, ist Jane The Virgin. Meine Skepsis beruhte wahrscheinlich vor allem darauf, dass sich der Plot wie der einer Seifenoper liest:

Die Hauptfigur Jane, eine junge Studentin, beabsichtigt ihrer Großmutter zuliebe, sich bis zur Ehe aufzusparen. Aufgrund einer Verwechslung wird Jane jedoch künstlich befruchtet und ist plötzlich eine schwangere Jungfrau. Jane muss sich nicht nur entscheiden, ob sie das Kind bekommen möchte, sondern steht plötzlich auch zwischen zwei Männern – ihrem Verlobten Michael und Rafael, dem Kindsvater. Rafaels Frau Petra betrügt ihn derweil mit seinem besten Freund, der in kriminelle Machenschaften verwickelt ist; seine Schwester Luisa, die schuld an Janes versehentlicher Befruchtung ist, hat eine Affäre mit ihrer und Rafaels Stiefmutter Rose; und dann taucht auch noch Janes Vater in ihrem Leben auf, den ihre Mutter Xiomara ihr jahrelang verschwiegen hatte und der sich als bekannter Schauspieler entpuppt.

Tatsächlich basiert Jane the Virgin lose auf einer südamerikanischen Telenovela, ist selbst jedoch eher eine äußerst unterhaltsame Mischung aus romantischer Komödie, Satire und Krimi. Die Geschichten sind zumeist witzig und charmant erzählt, ohne dabei jedoch zu sehr ins Alberne oder Kitschige abzudriften. Die Figuren sind zwar überwiegend stereotyp, aber dennoch mit genug Komplexität und Tiefe ausgestattet, dass sie einem ans Herz wachsen.

Staffel 1 von Jane the Virgin ist u.a. auf Netflix verfügbar, Staffel 2 läuft derzeit auf sixx. Einen etwas längeren Artikel über die Serie habe ich hier veröffentlicht: TV-Tipp: „Jane the Virgin“ bei sixx

Jane The Virgin CW Extended Trailer

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