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Serientipp: “Battlestar Galactica”

Als ich vor einigen Jahren in die Serie Battlestar Galactica reinzappte, blieb ich zunächst nur hängen, weil ich als Kind gern “Kampfstern Galactica” geguckt hatte und daher neugierig war auf die Neuauflage. Es dauerte nicht lang und ich war fasziniert. Battlestar Galactica ist für mich eine der besten Serien überhaupt, und zwar nicht nur im Science Fiction-Genre.

Kurz zum Inhalt: Nachdem durch einen Angriff der Zylonen, einer Rasse von Cyborgs, die zwölf menschlichen Kolonien zerstört wurden, machen sich die Überlebenden auf die Suche nach der sagenumwobenen 13. Kolonie: Der Erde. Einziger Schutz der Flotte vor den erbarmungslosen Zylonen ist der Kampfstern Galactica, ein veraltetes Kriegsschiff unter dem Kommando von Commander Adama (Edward James Olmos). Auf der Flucht durchs Weltall kommt es immer wieder auch zu internen Konflikten, u.a. zwischen dem von Adama repräsentierten Militär und der zivilen Bevölkerung unter Präsidentin Laura Roslin (Mary McDonnell).

Was Battlestar Galactica für mich auszeichnet ist, wie vielschichtig die Serie erzählt ist, mit einer eigenen, sehr komplexen Mythologie und gut entwickelten, interessanten Figuren. Neben der primären Handlung – der Flucht vor den Zylonen und die Suche nach der Erde – wird ein großer erzählerischer Fokus auch auf zwischenmenschliche Beziehungen sowie philosophische und religiöse Fragen gelegt. Ein großes Plus der Serie sind für mich zudem die sehr vielfältigen Frauenfiguren, von der Präsidentin über die Kampfpilotin Starbuck (in der Originalserie aus den 1970er Jahren war diese Rolle übrigens noch männlich) bis hin zu den weiblichen Zyloninnen.

Battlestar Galactica kann derzeit u.a. auf Amazon Prime gestreamt werden.

Battlestar Galactica – Miniseries trailer

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