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Filmtipp: “Rent”

In Köln ist derzeit Cologne Pride, dessen Höhepunkt wie immer die morgige CSD-Demo ist. Ein Programmpunkt, der mich in den vergangenen Jahren immer sehr bewegt hat und der auch heute Abend wieder stattfindet, sind die Kerzenlichter gegen das Vergessen, eine Gedenkminute zur Erinnerung an die Menschen, die an den Folgen von HIV und Aids gestorben sind.

Nicht nur das Thema AIDS, sondern auch Vielfalt und die Freiheit, zu leben und zu lieben wie man ist, für die am Wochenende in Köln demonstriert wird, spielen eine große Rolle in meinem heutigen Filmtipp. Rent ist die Verfilmung des gleichnamigen Musicals, das lange Jahre erfolgreich am Broadway lief. Erzählt wird die Geschichte einer Gruppe von Künstler*innen und Musiker*innen, die Ende der 1980er Jahre im East Village von New York leben und die es in der Regel mehr schlecht als recht schaffen, ihre Miete zu zahlen. Einige von ihnen sind mit HIV infiziert und leben mit dem Damoklesschwert AIDS über ihren Köpfen. Dennoch ist der Grundton des Musicals – und entsprechend des Films – positiv: Es geht um Liebe, Freundschaft, Lebensfreude auch in schwierigen Zeiten sowie vor allem darum, man selbst zu sein und jeden Tag seines Lebens auszukosten. Die Botschaft: “No day but today”.

Rent (2005) – Trailer

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