Permalink

0

Serientipp: “Call the Midwife”

Eine britische Serie über eine Gruppe von Hebammen und Nonnen, die in einem Arbeiterviertel von London Ende der 1950er Jahre Geburtshilfe leisten – klingt auf Anhieb nicht sonderlich spannend. Und doch ist Call the Midwife in den letzten Jahren zu einer meiner Lieblingsserien avanciert.

Warum? Weil die Geschichten, die erzählt werden, zwar spezifisch für den Ort und die Zeit sind, an dem bzw. zu der sie spielen, aber gleichzeitig so universell, dass man sich auch 50 Jahre später in einem anderen Land damit identifizieren kann. Es geht um zwischenmenschliche Beziehungen, die manchmal ziemlich kompliziert sein können, um gesellschaftliche Normen, die zu Scham und Geheimnissen führen, aber auch um Freundschaft und Liebe, Hoffnung und Zuversicht. Besonders verzaubert hat mich dabei in den letzten beiden Staffeln die Liebesgeschichte zwischen der Hebamme Patsy und der Krankenschwester Delia. Obwohl sie ihre Beziehung geheim halten müssen, finden sie immer wieder kleine Momente des Glücks, die deutlich machen, dass ihre Liebe genauso wertvoll ist wie die der anderen Paare. Das ist einfach wunderbar geschrieben und gespielt.

It is our right to love and relish every moment. #CallTheMidwife. pic.twitter.com/2azYVlXLcA

— BBC One (@BBCOne) 28. Februar 2016

Die ersten 3 Staffeln von Call the Midwife sind u.a. bei Netflix verfügbar. Allerdings empfehle ich, wenn einem die Serie gefällt, sich besser die Originalversion zuzulegen, z.B. als Import-DVD oder via iTunes, da die Netflix-Version leider gekürzt ist.

Call The Midwife trailer

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.