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Filmtipp: “Frozen” (”Die Eiskönigin – Völlig unverfroren”)

In den sozialen Netzwerken, vor allem auf Twitter, sorgte vor einigen Wochen der Hashtag #GiveElsaAGirlfriend für Aufmerksamkeit. Fans der Figur Elsa aus dem Film Frozen (auf Deutsch: Die Eiskönigin – Völlig unverfroren) forderten, dass Königin Elsa, eine der Hauptfiguren, in der Fortsetzung eine Freundin bekommen sollte.

Was auf den ersten Blick abwegig erscheint – eine weibliche Disney-Figur, die sich nicht ordnungsgemäß in einen Prinzen, sondern eher in eine Prinzessin verliebt? – ist es auf den zweiten Blick dann doch nicht so sehr. Denn Elsas Geschichte in Frozen birgt viele Parallelen mit der von LGBTQ*-Menschen: Sie hat ein Geheimnis, das sie vor ihrem Umfeld verbirgt, in diesem Fall die magische Fähigkeit, Eis und Schnee zu erzeugen. Durch dieses Geheimnis wird sie von ihrer Schwester Anna isoliert. Als das Geheimnis durch Zufall enthüllt, Elsa also quasi geoutet wird, ist sie zunächst entsetzt und flieht, fühlt sich dann jedoch wie befreit. Ihr Lied Let It Go wird von vielen deshalb auch als Coming-out-Hymne verstanden – die Aufforderung, sich nicht mehr zu verstecken, sondern man selbst zu sein.

Auch ohne den hier beschriebenen Subtext ist Frozen ein unterhaltsamer, witziger, schöner Film mit einer für einen Disney-Film überraschenden Wendung am Ende, die hier allerdings nicht “gespoilert” werden soll. 😉

Disney’s Frozen “Let It Go” Sequence Performed by Idina Menzel

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