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Was andere schreiben… #1/2016

Eine Auswahl an Texten, die ich in letzter Zeit gelesen habe und teilenswert fand.

Den Medien in Deutschland wird derzeit insbesondere im Zusammenhang mit der Berichterstattung über Geflüchtete häufig vorgeworfen, sie würden nicht „die Wahrheit“ schreiben. Dass diese „Lügenpresse“-Rufe an den Medienschaffenden, an Journalistinnen und Journalisten nicht spurlos vorbeigehen, sondern sie nachdenklich machen, hat Anja Reschke, Leiterin der Abteilung Innenpolitik beim NDR, kürzlich bei einer Preisverleihung in einer bemerkenswerten Rede thematisiert.

Die Filmjournalistin Sophie Charlotte Rieger schreibt in ihrem Blog Die Filmlöwin über Filme von und über Frauen und beschäftigt sich mit der Darstellung der Frau im Film. Dies ist entsprechend auch der Fokus ihres Beitrags über die Berlinale 2016. Anhand einiger Erlebnisse auf bzw. im Zusammenhang mit der Berlinale leitet sie zudem her, warum eine feministische Filmkritik wichtig ist.

Im Sommer letzten Jahres hatte ich über die Endzeitserie The 100 geschrieben, dass ich sie gut finde, aber noch gar nicht so genau sage könne warum. Da bin ich inzwischen weiter: Ich finde die Serie hervorragend und kann auch Gründe dafür nennen. Einer ist der Umgang mit den Themen Gender und Sexualität, wie er in diesem EW-Artikel beschrieben wird. (Und nein, das hat nicht nur etwas mit „Clexa“ zu tun. ;-))

Übrigens: Wer The 100 bisher nicht kennt und gut geschriebene Science Fiction mag, der sollte dringend mal reinschauen.

Von einer Serienheldin zur nächsten. Auch mehr als 10 Jahre nach dem Ende der Serie gilt Buffy – Im Bann der Dämonen für viele Fans und Serienkenner immer noch als eine der besten Serien aller Zeiten. Einer der Gründe dafür dürften Folgen wie The Body sein. In dem verlinkten Text wird schön beschrieben, was die Folge, die vor 15 Jahren zum ersten Mal ausgestrahlt wurde, so besonders macht.

Auch mich hat The Body damals sehr beeindruckt und zwar nicht (nur), weil das lesbische Pärchen Willow und Tara sich zum ersten Mal auf dem Bildschirm küssen durfte. Es war der Zusammenbruch von Anya, der mich am meisten mitgenommen hat. Allein bei dem Gedanken an diese Szene, an die Verzweiflung der Ex-Dämonin, die einfach nicht verstehen kann, warum Menschen sterben müssen, bekomme ich Gänsehaut. Eine der besten, bewegendsten, emotionalsten Szenen der gesamten Serie: Buffy – The Body: Anya’s Breakdown (Video).

Autor/in: Meike

Bloggerin, Serienguckerin, Ellen DeGeneres-Fan, Wahl-Hamburgerin und noch einiges mehr. Hier schreibe ich regelmäßig über irgendwas mit Medien, vor allem Serien.

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